Jozef Rulof

Einleitung

 

Auf über 11.000 Seiten universelles Wissen aus 27 Büchern , die durch Jozef Rulof auf die Erde gebracht wurden, können Sie auf tiefe Fragen des Lebens eine erschöpfende Antwort finden. 

Dieses allumfassende Wissen zeigt uns den inneren Zusammenhang alles Lebens und die wunderbare Evolution von Mensch und Universum von winzigem Ursprung zu kosmischer Bestimmung auf. 

Wir beschreiben hier, wie Jozef Rulof all dieses Wissen hat empfangen können. 

Seine Jugend

Jozef Rulof kommt 1898 im ländlichen Ort 's Heerenberg in den Niederlanden zur Welt. Seine Mutter Crisje hat ihn „Jeus“ genannt. Jeus ist außergewöhnlich sensibel, er spürt und sieht Dinge, die andere nicht wahrnehmen. Schon als Kind sieht er eine Licht ausstrahlende Gestalt aus dem Leben nach dem Tod. Später stellt sich ihm dieser Geist unter dem Namen Alcar vor. Als geistiger Leiter steht er Jeus in allem bei und erklärt ihm das Leben in all seinen Facetten. Jeus lernt ihn als engen Freund kennen, auf den er immer zählen kann. 

 

In der Schule tut sich Jeus mit dem Lernen schwer, denn sein Gefühlsleben kann sich dem trockenen Lehrstoff nicht öffnen. All das Schulwissen vermag ihn nicht zu fesseln. Viel lieber hört er Alcar zu, der ihm mit viel Feinempfinden die Schönheiten und Wirkungszusammenhänge von Mutter Natur nahe bringt. Später erklärt Alcar, weshalb Jeus kein Schulwissen aufnehmen durfte: Dieses ganze gesellschaftliche Wissen hätte schließlich der Weisheit im Wege gestanden, die die geistige Welt Jeus vermitteln will. „Das Leben in zwei Welten“, wie es der erste Teil der Biographie „Jeus von Mutter Crisje“ beschreibt, ist für Jeus schon schwer genug. 

Jeus erhält seine Ausbildung unmittelbar aus dem Leben nach dem Tod, und sein geistiger Lehrer begreift den Menschen viel tiefer als die Lehrer aus den irdischen Schulen. Alcar zeigt Jeus, wie die ihn umgebenden Menschen leben. Was sie sagen und was sie verschweigen. Was sie wissen, und vor allem, was sie noch nicht kennen. Jeus erlebt dies als äußerst intensive Schule und beschreibt es im zweiten Teil der Biographie, der den Untertitel „Jeus unter den Menschen“ trägt. 

Medium für Malerei

 

Als Erwachsener geht Jeus nach Den Haag. Dort muss er seine Persönlichkeit für die hohen Anforderungen wappnen, die das Leben in der Stadt mit sich bringt. Die Menschen in Den Haag nennen ihn „Jozef“. Er muss hart als Taxifahrer arbeiten, um den Lebensunterhalt für sich und seine Frau zu verdienen. Gleichzeitig nimmt die geistige Welt nun erst so richtig ihren Anfang. Der dritte Teil von „Jeus von Mutter Crisje“ beschreibt, wie Alcar die medialen Fähigkeiten von Jozef Rulof auf ein sehr hohes Niveau brachte. 

Die Fähigkeiten, Medium für Malerei zu sein, erwachen. Alcar bringt Maler aus der geistigen Welt zu Jozef Rulof und fordert sie auf, ihre astrale Kunst auf die Erde zu bringen und dazu den stofflichen Körper von Jozef Rulof zu nutzen. 

 

Dazu versetzt Alcar Jozef in einen sehr tiefen Schlaf, einen Trancezustand. So wie wir während des Einschlafens die bewusste Kontrolle über unseren irdischen Körper verlieren, gibt auch Jozef Rulof während der tiefen Trance die Kontrolle über seinen irdischen Körper auf. In diesem Moment übernimmt die geistige Intelligenz die Kontrolle und beeinflusst Nervensystem und Muskulatur des stofflichen Körpers des Mediums, damit sie auf ihren starken geistigen Willen hören. So kann der Geist wieder mit irdischen Augen sehen und stoffliche Arme und Hände bewegen, um aufzuschreiben und zu malen, was er als geistige Persönlichkeit fühlt und denkt. 

Zuerst wird viel gemalt, damit Jozef Rulofs Trance tiefer wird. Die Trance wird dadurch tiefer, dass verschiedene Kunstmaler unter Alcars Leitung Jozef Rulofs Körper übernehmen, um ihre Werke auf die Erde zu bringen. Infolgedessen können die Maler ihre Werke farbenreicher und feiner gestalten. Obwohl Jozef Rulof keinerlei künstlerische Ausbildung genossen hat, weisen die Malereien, die durch seine Hand entstehen, eine große Vielfalt an Stilen auf, die stets auf hohem Niveau ausgearbeitet sind. Diese auffallende Vielfalt und Tiefe sind auf die verschiedenen „Meister der Malerei“ zurückzuführen, die ihre Kunst nach dem Tode durch Rulof als malendes Medium erneut auf die Erde bringen konnten. 

Über seine Gabe, als malendes Medium dienen zu können, ist ein Kunstbuch mit folgendem Titel erschienen: Jozef Rulof – Medium für Malerei (Derzeit nur auf Niederländisch erhältlich) Auf dieses Kunstbuch mit knapp 200 Abbildungen verweisen wir für weitere Informationen zu dieser Malkunst. 

Sie ist nun kein Selbstzweck – sie dient der Entwicklung der Fähigkeit, Medium für das geschriebene Wort zu sein. 

Medium für Heilungen

In dieser Zeit wird auch die Fähigkeit offenbar, als Medium zu heilen. Jozef Rulof lässt sich als Magnetiseur nieder. 

Beim Magnetisieren zeigt Alcar Jozef, wie die stofflichen Organe die magnetische Kraft aufnehmen. Jozef lernt, wem er helfen kann und wem nicht. Alcar zeigt ihm, wie die Liebe des Magnetiseurs bestimmt, wem er helfen kann. Alcar erklärt Magnetismus als Gefühlskraft. Die Stärke der Gefühlskraft wird vom Grad der Liebe des Magnetiseurs bestimmt und auch begrenzt. Regelmäßig kommen Menschen zu Jozef in Behandlung, deren körperlicher Zustand durch andere Magnetiseure, die keine geistliche Liebe ausstrahlten, verschlechtert worden war. 

Für weitere Informationen über die vielen Aspekte von Jozef Rulof als Medium für Heilungen verweisen wir auf die Trilogie „Ein Blick ins Jenseits“. 

Medium für das geschriebene Wort

 

Sobald sich Jozef als Medium genug entwickelt hat, kann Meister Alcar mit seiner wichtigsten Aufgabe beginnen: dem Verfassen der geistlich-wissenschaftlichen Bücher. 

So ist Alcar als astral-geistiger Mensch in der Lage, wieder auf der Erde zu „leben“ und Bücher zu schreiben, die nicht durch Jozef Rulofs irdisches Denken beeinflusst werden. Es ist Jozef beim Schreiben nämlich nicht bewusst, was geschrieben wird. Wenn er anschließend aus der Trance erwacht und das Geschriebene liest, ist es auch für ihn eine Offenbarung, wie diese Worte auf das Papier gefunden haben. Die Trance ist so tief, dass Alcar damit jegliche Einflussnahme durch Jozef Rulof ausschaltet. So gelangt die Weisheit aus der Welt nach dem Tod zu einhundert Prozent und unverfälscht auf die Erde. Dieser höchste Grad des Medium-Seins kommt nur ausgesprochen selten vor. 

Das „Loslassen des Körpers“ ist für das Medium jedoch schwieriger als das natürliche Einschlafen. Schließlich ist die menschliche Persönlichkeit vollkommen mit dem Nervensystem verwachsen. Tagein, tagaus laufen unsere Gedanken durch unser Nervensystem. Mit dem Willen bringen wir den Körper in Bewegung. Dadurch ist unser Körper völlig auf unseren eigenen Willen eingestellt, auf unser eigenes Gefühlsleben, unsere eigenen Gedanken. So entwickeln wir eine bewusste, aber auch eine unbewusste Kontrolle über unseren Körper. Jozef muss diese Kontrolle und Verknüpfung von Seele und Körper loslassen, all die Nervenfasern müssen von seiner menschlichen Persönlichkeit befreit werden, sodass Alcar das Nervensystem übernehmen kann. 

Damit das möglich wird, hat Alcar bereits in Jozefs ersten Lebensjahren damit begonnen, diese medialen Fähigkeiten aufzubauen. Alcar musste vermeiden, dass die Persönlichkeit des Mediums allzu sehr mit seinem Körper verwuchs. Alcar löste Jozef schon als Kind manchmal von seinem Körper und bot ihm die Gelegenheit, als Geist aus dem Körper „auszutreten". Dadurch kann Alcar dem erwachsenen Jozef Rulof ermöglichen, seinen Körper regelmäßig zu verlassen und sich spirituell zu entwickeln. In der Trance lässt er Jozef aus seinem stofflichen Körper heraustreten, sodass er im astralen Leben – dem Leben des Geistes – als geistige Persönlichkeit schauen und handeln kann. Jozef Rulof empfindet die Gabe, den eigenen Körper verlassen zu können, als den schönsten Aspekt seines Daseins als Medium. 

Dadurch kann er mit eigenen geistigen Augen wahrnehmen, worüber Alcar schreibt. Nennt ein Priester Jozef einen Propheten, so will er davon nichts wissen und verweist auf den ersten Teil der Schrift „Ein Blick ins Jenseits“: 

Ich bin hellseherisch und hellhörig, Maler, heilendes und schreibendes Medium, doch austreten zu dürfen, das ist wohl die schönste von allen Gaben. 

Dort verweilen zu dürfen und ihr Leben zu sehen, oh, das ist so herrlich! (…) 

„Sie sind ein Prophet.“ „Nein, Hochwürden, das bin ich nicht, ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch wie alle Menschen, doch was ich Ihnen sage, ist die Wahrheit. Ist es nicht herrlich, um den Menschen von einem ewigen Fortleben zu berichten, so, wie du es selbst erlebt hast? (…) „Sie könnten viel darüber berichten“, sagte er. „Das habe ich bereits getan, und wenn Sie meinen Führer und mein Leben und das von denen im Jenseits kennen lernen wollen, dann können Sie den ersten Band meines Buches mitnehmen; ich habe sie hier im Schrank stehen. Darin erhalten Sie ein wahrhaftiges Bild vom Leben nach dem Tode.“ 

Die vom Tode wiederkehrten 

In dem Buch „Ein Blick ins Jenseits“ erklärt Alcar Jozef, weshalb dies so wichtig ist: 

Wir werden die Menschen auf diesen guten Weg bringen, auf dass sie sich entfalten werden, um später, wenn sie auf Erden sterben, im Jenseits das Licht zu erblicken. 

Das ist unsere Aufgabe (…) Der Mensch lebt im Stoff, des Stoffes wegen und mit dem Stoff, wodurch das Geistige, das Schöne, durch das die Menschenseele gedeihen soll, vergessen wird. Und es wird dich wundern, zu bemerken, wie diese in ihrem Wachstum beeinträchtigt wird, da man die Realität der Existenz eines Lebens nach den Tode nicht annehmen will. 
Ein Blick ins Jenseits 

Alcar lässt Jozef alles zunächst im Geist erleben. Anschließend wird das Erlebte niedergeschrieben. Somit kann Jozef Rulof die Bücher auch „vertreten“, denn er hat alles selbst erfahren. Und als Alcar und Alcars Leiter ihre Universität geistlich-wissenschaftlichen Wissens in 27 Bücher aufbauten, konnte Jozef mit der Vertiefung dieses Wissens durch jedes neue Buch mitwachsen. Das erklärt auch, weshalb das jeweils nächste Buch stets tiefer auf die geistigen Gesetze eingeht, auf denen ihr geistiges und unser irdisches Leben beruhen: So wird Schritt gehalten mit dem, was Jozef verarbeiten kann. 

Meister Zelanus, ein geistiger Leiter von Jozef Rulof, sagt hierzu: 

„Ich stehe seit Jeus' Geburt mit ihm in Verbindung, ich kenne folglich sein Gefühlsleben und weiß damit umzugehen. 

Aber Meister Alcar ist selbst tätig und legt die neuen Grundlagen für das Schreiben. Langsam gerät Jeus tiefer in Trance. Erst zwischen dem vierten und dem fünften Schlaf-Grad können wir selbst schreiben; davor geschieht alles noch unter dem Einfluss der Inspiration. Jeus ist durch Wolff, die Malerei, so weit gekommen. Jetzt stellen wir ihn vor die schwierigste und die für uns einfachste Aufgabe, wir wollen nämlich direkt auf der Maschine beginnen. 

Schließlich ist der Schreibstift Teil von einem selbst, man hält ihn in Händen. Mit der Maschine dagegen ist es anders. Sie ist für einen Autor schwieriger zu handhaben. Für andere wiederum ist sie das Mittel, sich völlig frei von Kontakten zu konzentrieren - der Schreibstift beeinflusst das Gefühlsleben direkt. Er ist ein Mittel, das direkt auf die eigenen Gedanken reagiert, kann aber noch lange keine Inspiration sein. Weil man das von Kindesbeinen an gelernt und getan hat, wird man vom Stift als Schreibgerät beeinflusst, und das wollten wir vermeiden. Und so ersteht Jeus für 25 Gulden eine Schreibmaschine, ein schönes altes Ding, kann aber nicht damit umgehen. Wir schon. Er hat noch nie vor einem solchen Gerät gesessen. 

Gewiss spüren Sie es: Wir führen ihn weiter von seinem eigenen Wissen und Können weg. Je weniger er weiß, umso besser können wir durch ihn arbeiten. Sie kennen seine Jugend, die Zeit in der Schule. Was er in der Gesellschaft gelernt hat, ist nichts, er lernte nichts, zumindest nichts für das Schreiben. Er kennt sich weder mit Sprache noch mit Zeichen aus! Er kann es nicht, weiß es auch nicht, er hat es nicht gelernt und dann nahmen wir ihm auch noch den Stift aus den Händen. Er darf nichts von sich aus können. Für ihn ist das das größte Problem, für uns wird es einfach, denn wir werden nun nicht mit seinem stofflich erlernten Besitz von Ihrer Welt konfrontiert. Es ist nicht wichtig, was die Schreiberei anfangs ergibt - Hauptsache, Meister Alcar kann durch Jeus das wahrhaftig Okkulte aufzeichnen. Nachbearbeitung und Feinschliff folgen später. 

Jeus von Mutter Crisje, Teil 3 

27 Bücher

Klicken Sie hier für eine Aufstellung aller Bücher, die durch Jozef Rulof auf die Erde gebracht wurden. 

Medium für das gesprochene Wort

Für Informationen zu Jozef Rulof als Medium für das gesprochene Wort verweisen wir Sie auf die 

Vorträge (3 Bücher). 

Die Biografie von Jozef Rulof

 

Viel mehr über das Leben und die medialen Fähigkeiten von Jozef Rulof lesen Sie in seiner dreiteiligen Biografie „Jeus von Mutter Crisje": 

Jeus von Mutter Crisje Teil 1 

Jeus von Mutter Crisje Teil 2 

Jeus von Mutter Crisje Teil 3