Nahtod-Erfahrung Text Voice-Over
Zehntausende von Menschen haben ein Nahtodeserlebnis gehabt. Diese umwälzende Erfahrung änderte ihre Meinung von Leben und Tod.
Sie sagen, dass sie hierdurch, erkannt haben, was wesentlich ist für ihr Leben. Viele fassen das in folgende Worte: bedingungslose Liebe, die Erkenntnis, dass es enorm wichtig ist, Liebe und Aufmerksamkeit den Mitmenschen und allem Leben , womit sie verbunden sind, zu schenken.
Weil sie erfahren haben, dass es den Tod eigentlich nicht gibt, ändern sie ihr Leben: Geld, Karriere und gesellschaftliches Ansehen finden sie nicht mehr so wichtig..
Viele betrachten diese Erfahrung als eine Gnade, eine neue Chance, etwas aus ihrem Leben zu machen. Sie haben erfahren, dass die irdische, körperliche Existenz zeitlich begrenzt ist, und dass die geistige Existenz den Tod überdauert.
Viele erleben blitzartig ihr ganzes Leben aufs Neue. Dabei spüren sie deutlich, wann sie Liebe gegeben haben, aber auch welche Chancen sie nicht genutzt haben.
Sie fliegen durch einen dunkeln Tunnel, an dessen Ende ein helles, nicht blendendes Licht sie erwartet.
Sie verlassen ihren Körper und dabei merken sie, dass ihre Gedanken wie immer weitergehen; ihr Wahrnehmen, ihr Bewusstsein und ihre Gefühle bleiben wie sie waren. Erst wenn sie ihren stofflichen Körper liegen sehen, begreifen sie, dass sie für irdische Begriffe tot sind.
Sie bleiben mit ihrem stofflichen Körper verbunden durch eine silberne Schnur, den sogenannten Fluidumsfaden. Solange, wie diese Verbindung zwischen Geist und Körper nicht zerrissen ist, können sie noch in ihren irdischen Körper zurück, wenn das Herz wieder beginnt zu schlagen. Wenn der Faden gerissen ist, können sie nicht mehr zurück. Dann ist Wiederbelebung aussichtslos.
Der ausgetretene Mensch erfährt, dass man seinen geistigen Körper weder sieht noch fühlt. Er selbst fühlt sich aber nicht anders als auf der Erde. Sein geistiger Körper gleicht seinem stofflichen Körper, mit dem Unterschied, dass er jetzt keine Schmerzen mehr empfindet. Hierdurch kann er klar denken und wahrnehmen.
Manche sehen eine Welt von unglaublicher Schönheit. Sie sprechen von wunderschönen Landschaften, Blumen und prächtigen Farben. Sie hören himmlische Musik, schöner als sie je auf der Erde gehört haben. Das alles ist in krassem Gegensatz zu der stofflichen Welt, wo man um ihr Leben kämpft.
Manchmal sehen sie in der geistigen Welt gestorbene Familienmitglieder und Bekannte.
Aber dann zeigt man ihnen eine Grenze, die sie nicht überschreiten können. Sie spüren, dass ihre Zeit noch nicht gekommen ist, dass sie auf der Erde noch eine Aufgabe haben. Sie wissen jetzt aber, wenn sie die Erde verlassen, werden sie von ihren Geliebten abgeholt.
Wenn der Fluidumsfaden sie in ihren stofflichen Körper zurückzieht, ist das oft schwierig für sie, weil sie aufs Neue die Schmerzen empfinden, die ihr Herzinfarkt oder eine ernsthafte Krankheit verursachen. Meistens zeigt sich aus ihrer ersten Reaktion, dass sie gar nicht froh sind, dass sie wieder zurück kommen mussten. In der anderen Welt war es so friedlich und ruhig.
Innerhalb weniger Minuten hat sich ihr Gefühl über Leben und Tod völlig geändert. Ihre Geliebten auf der Erde erkennen sie oft nicht mehr wieder. Während des Lebensfilms haben sie erfahren, dass jede Handlung, jede Tat, aber auch jeder Gedanke von Einfluss ist auf ihre Umgebung und auch auf sie selbst. Hierdurch ist für ihr Gefühl bedingungslose Liebe für andere und für das Leben wesentlich geworden.