Verwendung

Wofür wird Ihr Nachlass verwendet? Allgemein ausgedrückt für denselben Zweck, für den auch Ihre Spenden eingesetzt werden: zur Unterstützung der Mission der Stiftung. Das ist einerseits das Übersetzen und Veröffentlichen der Bücher in anderen Sprachen und andererseits das Bekanntmachen des Werks der Meister im In- und Ausland. Wo Ihre Spenden zur Finanzierung der täglichen Arbeit der Stiftung genutzt werden, geben Nachlässe oder Vermächtnisse der Stiftung besonders wichtige zusätzlich Möglichkeiten.

Vor allem bescheren Nachlässe der Stiftung einen finanziellen Puffer für unvorhergesehene Ereignisse. So sorgen Sie mit Ihrem Nachlass langfristig für das Überleben der Stiftung. Ein Beispiel für solch ein unvorhergesehenes und vom Budget nicht gedecktes Ereignis war die langwierige Rechtssache in Belgien. Bei Rechtssachen setzt der Kläger häufig darauf, dass der Beklagte finanziell nicht genug Durchhaltevermögen für ein langfristiges Verfahren besitzt. So verlieren viele Beklagten ihren Fall, weil sie die Rechtsanwalts- und sonstigen Kosten nicht (mehr) zahlen können, obwohl sie ihren Fall gewonnen hätten, wenn sie mehr Geld gehabt hätten. Auch wenn das „ungerecht" ist - oft geschieht in der Realität auf diese Weise keine „Gerechtigkeit". Bei dem Fall in Belgien zum Beispiel brauchte die Stiftung juristisches Spezialwissen und -können; ohne das nötige Geld hätte man dies nicht (rechtzeitig) beschaffen können.

Da wir den Prozess in Belgien so überzeugend gewonnen haben, gehen wir davon aus, dass es nun keine neuerlichen juristischen Angriffe auf das Werk der Meister geben wird. Dadurch können wir das Geld aus Nachlässen zukünftig für den Aufbau der Universität von Christus verwenden anstatt zur Verteidigung des Werkes.

Nachlässe geben der Stiftung somit die Möglichkeit, Mehrjahrespläne zu entwerfen. Sie machen die Finanzierung einer langfristig angelegten Stiftungspolitik möglich. Wir denken dabei in erster Linie an das Übersetzungsprojekt. Das Übersetzen kostet die Stiftung so viel Geld, dass es nicht über die Jahresbudgets abgedeckt werden kann. Diese Arbeit verlangt einen „langen Atem" und kann nur im Rahmen eines Fünf- oder Zehnjahresplans die erforderlichen Früchte erbringen.