Leser schreiben

Eine Offenbarung

Letzten Monat erreichte uns folgende Mail von einem Leser aus Deutschland: 

Als ich eines Tages in meinem Steuerbüro im Unterallgäu in meinen Akten vertieft war, kam ein Mandant mit seiner Frau, Familie K., unangemeldet zur Tür herein. Er entschuldigte sich bei mir für den unangemeldeten Besuch, aber er sei zufälligerweise in der Nähe gewesen und habe ein starkes Bedürfnis verspürt, zu mir zu kommen, obwohl er das eigentlich gar nicht vor gehabt hätte. Es fiel ihm schwer zu sprechen, als er von seinem Sohn erzählte, der im Sommer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sei. Mittlerweile könne er wieder darüber mit fremden Menschen sprechen und er berichtete darüber, dass er im Internet nach Antworten gesucht habe. Er sei zu der Erkenntnis gelangt, dass wohl alles eine Art Prüfung für ihn bedeute, aber so richtig könne ich sich mit dem Gedanken nicht anfreunden. 

Obwohl ich eigentlich nicht dazu neige, mit fremden Leuten über Josef Rulof zu sprechen, konnte ich mich in diesem Fall nicht zurückhalten und fing an über die Lehre von Josef Rulof zu sprechen. Die Familie K. sogen meine Worte förmlich in sich auf und wollten Informationen darüber haben, wie sie mehr über das Werk von Josef Rulof in Erfahrung bringen konnten. Ich habe ihnen daraufhin die Homepage von Josef gezeigt und für den nächsten Besuch in vierzehn Tagen versprochen, mein Buch „Kreislauf der Seele“ zum Ausleihen mitzubringen. Nachdem die Familie K. nach Hause gegangen war, bekam ich bereits am nächsten Tag eine Email, in der sie sich noch einmal für das Gespräch bedankten und erklärten, dass das, was sie in der Kürze über Josef Rulof und dessen Lehre aus dem Internet erfahren hatten, eine „Offenbarung“ bedeutete. 

Dann schrieb er noch, dass er in einem geschützten Forum für Menschen, die auch Kinder verloren hatten und wo er Mitglied sei, von seinem neuen Kontakt berichtet habe. Er sei sehr darüber erstaunt, dass innerhalb kürzester Zeit mehr als 200 Zugriffe auf seinen Bericht zu zählen gewesen seien. Persönlich finde ich diese Sache so wunderbar, dass ich diese Zeilen unbedingt zum Vorstand in die Niederlande geschickt habe. Da berichtete mir dann, dass „zufälligerweise“ an einem Newsletter für Deutschland gearbeitet würde. 

Alles nur Zufall? Auch jetzt beim Schreiben bekomme ich erneut eine Gänsehaut… 

Theo Bamberg